Stammeslager 2004
Am 16.07.2004
um 15:30Uhr ging es gut gelaunt los. Es sollten drei schöne Tage auf unserem Zeltplatz,
dem Idafeld, in Schale werden.

Auch beim Zeltaufbau ging die Stimmung nicht verloren. Rasch waren die ersten
Zelte aufgebaut. Nachdem sich der erste Hunger einstellte, beschlossen wir, dass die
Küchencrew schon mal anfangen sollte das Essen vorzubereiten, denn das wichtigste
Zelt, die Küche stand zum Glück schon.
Natürlich hatte sich der "Wir-haben-was-vergessen-Teufel"
eingeschlichen, denn zum Anklemmen der Gasflasche an den Gaskocher braucht man
vielleicht eine Zange, wenn die Schrauben zu fest sitzen. Nach vielen Versuchen
ohne wirklichen Erfolg, die Gasflache einfach so anzuschließen, bot David sich
an, eine Zange zu besorgen. In der Zwischenzeit fiel unserer Küchencrew ein,
dass man doch zum Kühlen der Getränke und Lebensmittel eine Kühlschrank braucht.
Also wurde unserer erfahrener Kühlschrank-Buddler Simon gebeten, einen
Kühlschrank auszuheben. Simon machte sich also ans Werk und trifft auf etwas
Hartes im Boden. Nachdem man dieses merkwürdige Ding aus der Erde befreite,
stellte man erstaunt fest, dass es sich um die Zange handelte, die uns daran
hinderte unsere Kochgelegenheit richtig an zu schließen.
Wir konnten also endlich anfangen, das Essen zu kochen, wir hatten einen Kühlschrank und die Zelte waren auch fast fertig aufgebaut. Was wollten wir eigentlich noch mehr??? Dass David wiederkommt, damit wir endlich Essen konnten! Doch erst mussten wir ihm noch erzählen, was sich an unserem Zeltplatz an Bodenschätzen alles finden lässt.
 Am Samstag um elf Uhr fuhren wir los, um unsere Sipplinge aus Obersteinbeck und Umgebung einzusammeln. Für die Sipplinge war es wegen mangelnder Teilnehmerzahl nur ein "Ein Tag-Lager." Trotzdem hatten sie beim Raketen-, Bienen-, Drachenbau und beim Kartoffeldruck viel Spaß.
Ein Höhepunkt des Nachmittags war, als die selbst gebauten Raketen auf "Cape Idafeld" gestartet wurden. Einige Raketen hatten ihr Ziel aber nicht so ganz verstanden, denn anstatt hoch hinaus in die weite Welt zu fliegen, wurden sie zu lustigen Gefährten, die in einiger
Höhe lieber ihre eigenen Flugbahnen mit lustigen Kreisen kreierten. Das Ende des Tages wurde mit einem großen Grillfest eingeläutet. Dieses ging gerade noch mit trockenen Tellern vonstatten, bevor Petrus seine Schleusen öffnete.
Aus großen dicken schwarzen Wolken regnete und gewitterte es heftig. Der Sturm riss an den Zelten und nicht jeder kam trocken ins Zelt. Doch auch dieses Unwetter konnte uns die gute Laune nicht verderben. Bei einem großen Feuer und selbst gesungenen Liedern begleitet durch die Gitarre sollte es noch ein schöner und lustiger Abend werden. Vor allem das Stockbrot backen kam bei allen gut an und
einige sehr kreative Ideen konnten bestaunt werden.
Wie das immer so ist, gehen die Tage auf die man sich schon sehr lange freut immer schnell vorbei. So war das auch mit unserem Stammeslager. Sonntags konnten alle etwas länger schlafen und bei einem ausgedehnten Frühstück wurden noch einmal die Highlights der letzen zwei Tage ausgetauscht. Danach wurde mit letzten Kräften die Zelte abgebaut, denn nach einem Lager ist jeder doch müde und freut sich nur noch auf
eine Dusche und ein Bett.

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